Hochzeitsreise
Die
Hochzeitsreise ist in der Regel die erste gemeinsame Reise, die Braut
und Bräutigam zusammen unternehmen. Nach dem Stress, den eine
Hochzeit leider so mit sich bringt, sehnen sich viele Paare schon
während der Planung der Feierlichkeiten nach dem Start in die
Ferne. Allgemein ist die Hochzeitsreise ein Versuch, dass die frische
Ehe mit einem guten und positiven Ereignis startet.
Planung
ist das A und O
Dass
die Planung bei der Hochzeit generell ein wichtiger Punkt ist, ist
offensichtlich. Bei den Vorbereitungen für die Hochzeitsreise
verkalkulieren sich sehr viele Paare. Oft wird der Stress, der vor
der eigentlichen Hochzeit auf das Paar zukommt, unterschätzt.
Wenn dann zu spät mit der Planung der Reise begonnen wird, muss
man mit doppeltem Stress fertig werden. Auch gilt also, früh
genug mit den Vorbereitungen der Reise zu beginnen. Die Buchung der
Reise sollte dem entsprechend schon vor dem Einsetzen der übrigen
Hochzeitsvorbereitungen abgeschlossen sein. Beachten Sie diesen Rat
und Sie werden es nicht bereuen.
Nicht nur der Zeitpunkt an sich sollte beachtet werden, sondern auch
die Beratung darf nicht missachtet werden. Da Hochzeitsreisen normalerweise
aufwändige oder gar sehr umfassende Reisen sind, bedarf es intensiver
Planung. Mit Eigeninitiative ist es hier meist nicht getan, man sollte
also unbedingt auf die Beratung in einem Reisebüro zurückgreifen.
Dort sind die meist begangenen Fehler schon bekannt und das Brautpaar
bekommt die beste Beratung. Oft schlagen Reisebüros auch Ziele
und Aktivitäten vor, auf die man selbst gar nicht gekommen wäre.
Und da die Beratung in einem Reisebüro nichts kostet, gehört
diese zu den Pflichtterminen vor der Hochzeit.
Tradition
mit Reinfallgefahr ?
Laut Tradition ist es die Aufgabe des Bräutigams, die komplette
Hochzeitsreise zu planen und zu organisieren. Da jedoch auch bei
dem besten Paar die Geschmäcker sehr häufig recht weit
auseinander liegen, ist hierbei stets Vorsicht geboten. Der eigentliche
Sinn der Reise, dass die Ehe mit einem positiven Ereignis beginnt,
ist bei einem Ziel, das der Braut überhaupt nicht gefällt,
schnell verloren.
Aus diesem Grund ist es an dieser Stelle angebracht, einen Kompromiss
einzugehen. So kann das Paar zwar gemeinsam zur Beratung in ein Reisebüro
gehen, die eigentliche Planung übernimmt jedoch der Bräutigam.
Im Reisebüro einigen sich Braut und Bräutigam auf verschiedene
Ziele, aus denen sich der Bräutigam dann bedienen kann. Darüber
hinaus liegt die detaillierte Planung in den Händen des Mannes.
Er entscheidet somit über Ausflugsziele und sonstige Aktivitäten.
Sollte der Trip das Paar ans Meer führen, macht sich z.B. ein
gemeinsames Essen bei Sonnenuntergang am Strand immer gut. Viele
Hotels oder Reiseunternehmen bieten solche romantische Essen an.
Luxus
leert den Geldbeutel
Bei
der Hochzeitsreise gilt bei den meisten Paaren "Klotzen statt
Kleckern". Bei der Planung der ersten gemeinsamen Reise wird
in der Regel alles gemacht, außer zu sparen. Dieser Luxus kann
ganz schnell zu einem bösen Erwachen führen. Ein teures
Hotel, hier ein exklusives Abendessen und da ein Ausflug. Solche
Aktivitäten leeren sehr oft, ohne dass es das Brautpaar merkt,
den Geldbeutel. Am Ende der Hochzeitsreise oder schon während
der Reise wird das Paar dann von den Kosten überwältigt.
Auch hier gilt also, bei der Planung darauf zu achten, die Kosten
in Grenzen zu halten.
Aufgrund dieser oft exorbitant anwachsenden Kosten treten viele Paare
ihre Hochzeitsreise nicht sofort nach der Hochzeit an. Die Feier
und die Trauung verschlingen genug Geld, sodass die Hochzeitsreise,
die ebenfalls alles andere als günstig ist, auf einen späteren
Zeitpunkt verschoben wird. So kann man zunächst ein wenig sparen,
die Ruhe nach der Hochzeit dazu nutzen, um zu gemeinsam zu planen
und dann eine wunderschöne Reise antreten.
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Heiraten
auf der Hochzeitsreise
Auch
eine Möglichkeit, die Kosten einer Hochzeit in Grenzen zu halten,
ist, auf der Hochzeitsreise selbst zu heiraten. In der Regel wird
diese Art zu heiraten auf die exotischsten Weisen betrieben. Da gibt
es Trauungen unter Wasser, während einem Fallschirmsprung oder
in der Wüste. Der Vorteil hierbei ist, dass es keine große
Feier zu organisieren gilt. Dies wird dann in der Regel im Nachhinein,
jedoch in kleinerem Ausmaße, nachgeholt. Bei dieser Variante
ist besonders darauf achten, sich gut beraten zu lassen. So ist es
sehr wichtig, dass die Ehe, die z.B. in Afrika geschlossen wurde,
auch im eigenen Land anerkannt wird. Darüber hinaus sollte man
die gesundheitlichen Vorkehrungen bei solchen exotischen Trauungen
nicht vergessen. Impfungen stehen da ganz oben auf der Liste. Normalerweise
werden solche extravaganten Trauungen jedoch zu einem unvergesslichen
Erlebnis.