Zum
Hochzeitsmenü kann man grundsätzlich sagen, das
es kein eigentliches Hochzeitsmenü gibt. Es ist alles erlaubt
was gefällt. Allerdings sollte man sich am Geschmack, Örtlichkeit
und die Tageszeit orientieren.
Ein
mehrgängiges Hochzeitsmenü, das schwer verdaulich
ist findet zu allzu später Stunde sicherlich keinen großen
Anklang. Das gleiche gilt sicherlich auch, wenn viele Vegetarier
eingeladen worden sind und man fleischhaltige Speisen auftischen
lässt. Eine Alternative kann hier sein, dass man zwei verschiedene
Speisen servieren lässt oder ein Buffet macht. Ein Buffet hat
nicht nur den Vorteil, dass viele Geschmäcker abgedeckt werden
und es die Kommunikation fördert sondern auch den Nachteil,
dass es Unruhe in die Festtagsgesellschaft bringt. Wer aber nicht
auf das Buffet verzichten möchte, weil es eine große Auswahl
an verschiedenen Speisen bietet und keine allzu große Unruhe
unter seine Gästen haben möchte, der kann einzelne Gänge
seines Hochzeitsmenüs durch ein entsprechendes Buffet ersetzen
oder ergänzen
Traditionell
kann man sagen, dass das Hochzeitsmenü aus wenigstens drei Gängen
besteht: der Vorspeise, das Hauptgericht und dem Dessert. Diese können
bis zu einem Maximum von sieben ergänzt werden. Auch haben sich
die Regeln: kalt vor warme Speisen und Fisch vor Fleisch eingebürgert.
Klassische
Reihenfolge des Hochzeitsmenüs
Die
klassische Reihenfolge sieht folgendermaßen aus:
- kalte
Vorspeise
- Suppe
- Zwischengericht
- Sorbet
- Hauptgang
- Käse
- Dessert/Obst
- Kaffee
Die
Reihenfolge kann man natürlich variieren, wie man möchte.
So wird der Käse oft beim Hochzeitsmenü, wenn es abends
statt findet, als Letzter Gang oder als Mitternachtsmahl gereicht.
Auch kann beispielsweise das Zwischengericht aus einem Buffet bestehen,
ein Dessertbuffet ist auch sehr willkomen und zum Kaffee ein Kuchenbuffet
angeboten werden.
Organisatorisches
zum Hochzeitsmenü
Wer
eine sehr schöne Hochzeit haben möchte und seinen Gästen
einen sehr schönen Tag mit schönen Erinnerungen gönnen
möchte, der plant nicht nur das Menü sondern auch das Drumherum.
Eine sehr schöne Menükarte zum Beispiel verrät nicht
nur was es zum Essen gibt, sondern eignet sich auch wunderbar als
Erinnerungsstück. Tischkarten helfen den Gästen bei der
Sitzwahl. Diese sollten aber nicht wahllos aufgestellt werden, sondern
mit viel Fingerspitzengefühl. Nichts ist schlimmer, wenn zwei
Personen nebeneinander sitzen, die sich nicht ausstehen können.
Diese können die ganze Stimmung ruinieren. Um Kosten zu sparen
kann man statt die Menü- und Tischkarten in einer Druckerei
drucken zu lassen im Handel erwerben. Hier gibt es sogar ganze Sets,
die auch Einladungskarten beinhalten.
Zur
Tischordnung kann man noch ergänzen, dass diese aus der Mode
gekommen sind und das Brautpaar immer in der Mitte der Tafelrunde
sitzt. Bei einer rechteckigen ist das die Mitte der Längsseite
und bei den Buchstabenformen, wie U, T und E ist es in der Mitte
der Querseite. Des Weiteren sitzt die Braut immer rechts vom Bräutigam.
Allgemein lässt sich sagen, je näher der Sitzplatz beim
Brautpaar liegt desto höher ist die Wertschätzung und es
wird nach Alter und Grad der Verwandtschaft gestaffelt. Frauen sollten
immer einen Sitznachbarn erhalten. Ein extra Kindertisch hat den
Vorteil, dass die Kinder unter sich sind und die Eltern sich in aller
Ruhe mit den anderen Erwachsenen unterhalten können.